Das sind die Kernelemente der Unterstützten Beschäftigung:
Individuelle betriebliche Qualifizierung
Die Unterstützte Beschäftigung beginnt mit der individuellen betrieblichen Qualifizierung. Sie findet von Anfang an in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt.
Der behinderte Mensch wird von einem Qualifizierungstrainer begleitet und unterstützt. Die individuelle betriebliche Qualifizierung dauert bis zu zwei Jahre, in Ausnahmefällen bis zu drei Jahre. Alle Teilnehmer sind sozialversichert.
Für wen ist Unterstützte Beschäftigung?
Unterstütze Beschäftigung richtet sich an behinderte Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, aber nicht die besonderen Angebote der Werkstätten für behinderte Menschen brauchen.
Zur Zielgruppe zählen insbesondere
Wie läuft die Unterstützte Beschäftigung ab?
Der konkrete Ablauf der Unterstützten Beschäftigung hängt von den individuellen Bedürfnissen jeder einzelnen Person ab. Typischerweise sieht er wie folgt aus:
Anschließend geht es um die gründliche Einarbeitung auf einem betrieblichen Qualifizierungsplatz, der Aussicht auf die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bietet.
Erst platzieren – dann qualifizieren!
Berufsbegleitung
Ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erreicht, aber gleichzeitig eine weitergehende Unterstützung erforderlich, wird diese in Form der Berufsbegleitung erbracht. Die Dauer dieser Leistungen richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des behinderten Menschen. Es gibt keine zeitliche Beschränkung.
Auch hier kommt bei Bedarf ein Qualifizierungstrainer in den Betrieb. Er hilft dabei, das Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren falls Probleme auftreten.


